Deftige Küche mit Algen – Suppen, Fisch, Eintöpfe und mehr

Auf den britischen Inseln, in Frankreich, Spanien und Portugal werden die Algen seit Jahrhunderten von Fischern aus dem Meer geerntet – und nach getaner Arbeit verzehrt. Die nahrhaften und sättigenden Gerichte mit den Algen der Fischer könnt ihr einfach nachkochen.

Power mit Suppen und Eintöpfen

Eintöpfe mit saisonalen Gemüsen und geschnippelten Kombu– oder Wakame-Blättern geben sofort Power und wärmen von innen. Zu zarten Karotten, Mairübchen oder frischen Erbsen passen besser die filigranen Blätter von Meersalat, Nori und Dulse. Hier könnt ihr ein paar Nudeln, Kelp-Noodles, Shirataki oder Meeresspaghetti zugeben. Zu einer herzhaften Kartoffel- oder Linsensuppe gebt ihr besser geschnittene Kombu- oder Wakame-Blätter, die sorgen für zusätzlichen Biss.

Fisch in Algen einwickeln

Ebenfalls bei den Fischern abschauen könnt ihr euch Fischgerichte oder Meeresfrüchte, die in Algen eingepackt sind. Benutzt dafür auch lieber die derben und großblättrigen Arten Kombu, Zuckerkombu und Wakame. Ihr könnt Fischfilets oder die ganzen Fische mit den eingeweichten Blättern umwickeln. Der Fisch bleibt dann beim Braten saftig und ist geschützt. Die Alge wird geröstet und knusprig.

Füllungen – mit Hackfleisch oder vegetarisch

Das Einpacken funktioniert natürlich auch bei Hackfleisch- oder vegetarischen Füllungen die ihr dann auch länger schmoren könnt. Wickelt doch auch Schwarzwurzeln, Spargel oder Karotten in Sushi-Nori-Blätter ein. Dämpft die Gemüse dann, damit die zarte Hülle unbeschädigt bleibt. Der Geschmack ist sensationell.

Algen als Gemüse

Benutzt geschnittene Blätter aller Algen wie ein Gemüse: entweder in Pfannengerichten mit Nudeln, Reis, Dinkel, Kichererbsen oder Couscous. Oder als Beilage zu Fisch, Fleisch oder Tofu. Ganz toll (und Auslöser von Kindheits-Erinnerungen) ist der Meersalat-Spinat mit Fischstäbchen und Spiegelei…

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