Alaria
Alaria esculenta
Herkunft
Nährwert-Highlight
Geschmack & Textur
Arttypisch mild algenaromatisch, leicht salzig, Umami, mineralisch mit nussiger Note— ähnlich einer frischen Bohne.
Textur: Bissfest und al dente nach dem Blanchieren — erinnert an al-dente-Pasta.
Verwendung
Als Pasta: pur oder gemischt mit Getreidespaghetti, harmoniert mit vielen Saucen.
Im Salat: nach dem Blanchieren als knackige Ergänzung, ähnlich Cole Slaw mit
Gemüsestreifen.
Als Beilage: Sättigungsbeilage zu Fleisch oder Fisch im Mischgemüse.
Als aromatische Einlage: für Bindung, Aroma und Nährstoffe.
Eingearbeitet in Teige für Brot oder herzhafte Gebäcke.
Herkunft
Nährwert-Highlight
Über Buchenholzrauch kalt geräuchert. Durch die schonende Räucherung und eine etwa sechsmonatige Lagerung entwickelt sich ein intensives, rauchiges Aroma mit typischer BBQ-Note – rein pflanzlich.
Geschmack & Textur
Geschmack: Arttypisch mild algenaromatisch, leicht salzig, Umami, fein, würzig. Nach Meer und leicht nach Fisch, nicht tranig.
Textur: Dunnblättrige, brüchige Flocken.
Verwendung
Hauptbestandteil in Algensalaten (mit Sesamdressing), als Salatbeilage. Ideal zu Fleisch, Fisch, Wok- oder Bowlgerichten, als veganes Tartare. Gemüse-Mix-Pfanne, für zusätzliche Textur und Nährstoffe. In Fleischmix- und Fleischersatzgerichten: ideal als Eiweiß- und Aromaquelle.
Wusstest du?
🌊 Alaria wird auch „Atlantischer Wakame“ genannt und ist eng mit dem berühmten japanischen Wakame verwandt. Während Wakame vor allem in der asiatischen Küche zu Hause ist, wächst Alaria wild an den Küsten des Nordatlantiks. Ihre zarten Blätter entwickeln beim Kochen eine angenehm weiche Textur und einen milden, leicht süßlichen Geschmack – eine europäische Antwort auf die japanische Algenküche.
Mouritsen, O.G. et al. (2013), Journal of Applied Phycology
Weitere Algen:
• Dulse (Palmaria Palmata)
• Nori (Porphyra umbilicalis, P. yezoensis)
• Meeresspaghetti (Himanthalia elongata)
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Zutaten für 5 Portionen
(Zu je 3 SeaVapcici oder 1 Burger-Patty)
Ocean Meat #1 (Gemüse, Algen u.a. Nori, Alaria, Matrix) | 1/2 Packung (150g) |
| Rapsöl | 18 ml |
| Wasser | Insgesamt 325 ml |
| Ocean Meat #2 (Gewürze, Binder) | ½ Packung 17g |
| Optional Rinderhack | 50 bis 100 g |
Zubereitung
1. Zunächst (1) mit der Hälfte des Wassers ansetzen und 10 Minuten quellen lassen. Alle Stücke sollen im Kern feucht und weich werden. Ein großes Gefäß wählen, damit später das Vermengen mit (2) hier auch erfolgen kann. Ein Knethaken ist dafür am besten geeignet. Einzelne Stücke der Mischung müssen immer wieder vom Rand gelöst werden. (2) NOCH NICHT ansetzen.
2. Erst NACH dem Quellen von (1) den Rest Wasser und (2) schnell homogen verrühren. Ein breites Gefäß nutzen. Es entsteht schnell ein zähes Gel.
3. Mit einem Teigschaber zum gequollenen (1) geben, homogen vermengen.
4. Erneut 10 Minuten quellen lassen, jetzt prägen die Binder ihre Struktur aus.
5. Nach dem erneuten Quellen noch einmal vermengen, evtl. Fleisch hinzufügen für eine Hybrid- Variante.
✦ Finish: Bratlinge oder Bällchen formen, homogen braten mit schöner Röstung.
Tipp:
Vegan / hybrid