Zuckerkombu – japanische Algentradition

 Was ist Zuckerkombu?

Zuckerkombu (lat. Saccharina latissima / japonica) ist eine Braunalge. Die Pflanzen haben einen kurzen Stiel und ein einziges Blatt mit welligem Rand. Die Alge ist mit ihrem Gehalt an Glutaminsäure ein natürlicher Geschmacksverstärker, sie selbst schmeckt zart nussig.

In Island ist die Alge unter dem Namen Beltispari bekannt, in Irland unter Sweet Kombu, in Südkorea unter Hae Tae und in Deutschland unter Zuckertang.

Sie lässt sich getrocknet gut lagern. Wenn ihr sie einweicht, verfünffacht sie ihr Gewicht.

Zuckerkombu skizziert

Beliebte Produkte

Herkunft und Anbau

Zuckerkombu kommt ausschließlich an den asiatischen Pazifikküsten und im Nordpolarmeer vor. Sein Verwandter aus dem Atlantik ist der Zuckertang. Seit dem 18. Jahrhundert wird die Art für japanische Kombu-Gerichte angebaut. In Japan gibt es eine große “Algentradition”. Heute existieren auch an den Küsten Chinas und der koreanischen Halbinsel große Farmen.

Blätter

Zuckerkombu Blätter Produkt

getrocknete Flakes

 Wofür wird Zuckerkombu in der Küche verwendet?

Die Auswahl der Blätter aus den kalten Gewässern rund um Hokkaido, schonende Trocknung und eine gewisse Restfeuchte machen in Japan die Qualität des Kombus aus. Als „japanisches Lorbeerblatt“ werden ihre Stücke mit dem Sushi-Reis, Hülsenfrüchten oder Meeresfrüchten einfach mitgekocht. Zur Herstellung von Dashi-Brühe kocht ihr Bonito-Flocken und ein Stück Zuckertang auf und lasst es etwa eine Stunde ziehen.

Wichtige Infos zur Zubereitung:

1
1
Einweichzeit (in min) ca.
1
Kochzeit (in min) ca.
Menü