Kombu – die kräftige Würzalge

 Was ist Kombu?

Kombu (lat.: Laminaria digitata und Laminaria hyperborea, engl.: Kelp, Devil’s Apron, dt.: Fingertang) ist eine Braunalge. Sie hat je nach Wassertiefe einen bis zu zwei Meter langen Stiel und ein ledriges Blatt mit bis zu 1,5 Meter langen „Fingern“. Die Pflanzen sind grünbraun bis goldgelb und wiegen sich in den Wellen.

Die Alge hat je nach Herkunft einen leicht süßlichen, milden oder auch kräftigen Eigengeschmack. Die Konsistenz ist weich und zähl. Die Blätter weicht ihr ein und spült sie danach mit klarem Wasser ab.

Sie ist reich an Nährstoffen und hat gute Werte bei Eisen, Kalium, Calcium, Jod, Vitamin A, Vitamin D und Folsäure.

Bei der Verarbeitung ist Kombu ein natürlicher Geschmacksverstärker. Diesen Effekt könnt ihr noch verstärken, wenn ihr die Blätter leicht einkerbt. Die Alge lässt sich gut getrocknet lagern. Wenn ihr sie einweicht, vervierfacht sie ihr Gewicht.

Kombu

 Beliebte Produkte

Gesunde Algen wie Kombu, Dulse und Co. könnt ihr mit einfachen Mitteln in euren Speiseplan integrieren.

Kombu: Herkunft und Zucht

Diese europäische Alge (Finger- und Palmentang) kommt aus dem ganzen Atlantik, von Portugal bis Island aber auch von der amerikanischen Küste. In der Nord- und Ostsee gibt es auch kleine Vorkommen. Finger- und Palmentang bilden Tangwälder, die z.B. vor Island wild beerntet werden. Die Algen wachsen an dicken Seilen, die im Meer ausgelegt werden.
Unter der asiatischen Version versteht man Algen einer anderen Familie, nämlich Zuckerkombu.

Blätter

Kombu Flakes Produkt

getrocknete Flakes

 Verwendung von Kombu in der Küche

Kombu ist eine kräftige Würzalge und sorgt für ein angenehmes Aroma in gekochten Gerichten. Ihre Blätter lassen sich frittieren, kochen, aber auch sautieren. Vor allem frittiert oder gegart passt die Alge zu Pilzen, Reis und Karotten.

Die getrockneten Blätter könnt ihr vorbereiten, indem ihr sie in lauwarmem Wasser einweicht. Nach ein paar Minuten erhitzt ihr ihn schonend. Es ist wichtig, dass ihr die Blätter aus dem Wasser nehmt, bevor das Wasser zum Kochen kommt. Dann nimmt Kombu seine ursprüngliche Form an und ihr könnt ihn weiterverarbeiten.

Wenn ihr die Blätter zu Hülsenfrüchten ins Kochwasser gebt, werden diese leckerer und bekömmlicher. In Asien gibt man als Grundlage für Suppen ein Blatt der Alge in Wasser. Das beste Beispiel hierfür ist die traditionelle japanische Dashi, die zum Beispiel mit Tofu und Wakame sehr schmackhaft ist.

Frische Streifen der Alge bekommt ihr auf den Britischen Inseln als Nudeln serviert. Die je nach Geschmack weich oder bissfest gegarten Algennudeln harmonieren mit mediterranen oder asiatischen Nudelsoßen.

In getrockneter Form oder als Pulver könnt ihr Kombu als Gewürz verwenden. So ist die Alge nahezu unbegrenzt haltbar. Geschmackvolle Algenküche im Algenladen!

Wichtige Infos zur Verarbeitung:

1
Gewichtszunahme um Faktor
1
Einweichzeit (in min) ca.
1
Kochzeit (in min) ca.

Nährwerte von Kombu

Die Alge ist reich an Nährstoffen. Die Nährstofftabelle bezieht sich auf 100g getrockneter Algen.

Brennwert (kcal)Fett (g)ges. FS (g)Kohlenhydrate (g)Zucker (g)Eiweiß (g) Iod (µg)
10440,60,25507,936000

Mineralstoffe: Kombu hat einen hohen Gehalt an Kalium (ca. 7500 mg), Calcium (ca. 680 mg) und Natrium (ca. 3000 mg). So ist aufgrund des Calciumgehalts ein regelmäßiger Konsum hilfreich zur Stärkung der Knochen und Zähne. Kalium dient zur Regulierung des Wasserhaushalts und zur Förderung des Muskelaufbaus und der Herztätigkeit. Durch den Natriumgehalt dient die Alge als geeigneter Salzersatz. Beim Konsum kleiner Mengen ist der Jodgehalt unbedenklich.

Vitamine: Die Alge hat gute Werte bei Vitamin A, D und Folsäure. Dadurch wird ebenfalls der Knochenaufbau begünstigt. Folsäure wird häufig in der Schwangerschaft durch Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen. Dies ist aber auch durch ausgewogene Ernährung möglich.

Weitere Infos

echtes Superfood

natürliches Vorkommen

detaillierte Beschreibung

Wenn ihr Kombu kaufen und mehr darüber wissen wollt, könnt ihr euch z.B. bei Wikipedia informieren. Außerdem gibt es noch Tipps zum Heilfasten und weitere Rezepte.

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